Reisebericht Japan
Mein Freund und ich haben uns im letzten Jahr mit einer Reise nach Japan einen unserer grössten Träume erfüllt. Wir hatten eine wunderbare Zeit, die ich niemals vergessen werde. Die drei Wochen im Land der aufgehenden Sonne waren unbeschreiblich schön. Wir sind mit der SAS ab Zürich über Kopenhagen nach Tokio geflogen und waren beeindruckt von der riesigen Menschenmenge, die uns dort erwartete. Eigentlich fühle ich mich in solchen Menschenmassen nicht unbedingt wohl. Aber diese Erfahrung war schon etwas Besonderes.
Über die Flugsuche flugbasar.eu buchten die Flüge und in unsere ersten Nacht wussten wir nicht so recht wo verbringen. Schlussendlich entschieden wir uns für ein Hotel mit 3-Sternen, das Sunroute Plaza Shinjuku Tokyo, welches wir über die Website ebookers.ch gebucht hatten. Da wir grossen Wert auf Hygiene legen und das Engagement des Personals uns richtig begeistern konnte, waren wir natürlich sehr zufrieden mit unserer Auswahl. Das Essen war zudem exzellent, wir lieben die japanische Küche über alles und haben uns vor allem über die Sushi-Theke riesig gefreut.
Insgesamt haben wir uns für die Besichtigung der japanischen Hauptstadt eine ganze Woche Zeit genommen und die Sehenswürdigkeiten in ausführlicher Form erkundet. Der historische Stadtkern mit dem Kaiserpalast zog uns sofort in seinen Bann, obwohl wir nur Zugang zu den Gartenanlagen im Osten hatten. Im Edo-Tokyo-Museum erfuhren wir viele interessante Details über die Geschichte der Stadt. Unser persönliches Highlight war die Rekonstruktion der Nihonbashi-Brücke. Weil mein Freund und ich zu den Anhängern des Buddhismus gehören, wollten wir uns unbedingt den Sens?-ji ansehen. Der älteste und wichtigste Tempel in Tokio ist eine beeindruckende Erscheinung, die man sich bei einem Besuch in Japan keinesfalls entgehen lassen sollte.
Anschliessend fuhren wir mit dem Hochgeschwindigkeitszug Shinkansen nach Nagano, dem Austragungsort der Olympischen Winterspiele von 1998. Dort verbrachten wir zwei Tage und besichtigten abgesehen vom buddhistischen Tempel Zenk?-ji den Togakushi-Schrein, eine religiöse Stätte in den Bergen. Das Landschaftsbild auf dem Weg zu oberen Schrein durch das Torii mit den zahlreichen Sicheltannen in der Umgebung ist ein echter Traum.
Unsere zweite Woche in Japan stand ganz im Zeichen der Nordinsel Hokkaido. Die farbenfrohe Schönheit der Lavendelblüten war für Naturliebhaber wie uns ein echter Augenschmaus. Mit einem Boot fuhren wir zum Nationalpark der Halbinsel Shiretoko und waren von der artenreichen Flora und Fauna auf Anhieb begeistert. Darüber hinaus gönnten wir uns mit Genghis Khan eine kulinarische Delikatesse aus zartem Hammelfleisch und knackigem Gemüse, die sich für unseren Gaumen als echte Köstlichkeit erwiesen hat. Das war unser erster, aber mit Sicherheit nicht unser letzter Urlaub in Japan. Dieses unbeschreiblich schöne Land hat unsere Herzen im Sturm erobert, so dass wir in den nächsten Jahren eine weitere Reise durchführen möchten.